SPD machte sich ein Bild vor Ort, wie das Hallenbad die Herausforderungen in der andauernden Corona-Krise meistert

WOLFSBURG. Kreativ und engagiert meistert das Team um Frank Rauschenbach vom Hallenbad – Kultur am Schachtweg – die Herausforderungen in der andauernden Corona-Krise. Das erfuhren jetzt im Gespräch mit dem Geschäftsführer stellvertretende Kulturausschuss-Vorsitzende Iris Schubert, SPD-Bundestagsabgeordneter Falko Mohrs, Dr. Christa Westphal-Schmidt, stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende, SPD-Ratsherr und Bürgermeister Ingolf Viereck sowie SPD-Ratsherr Francescantonio Garippo und Frank Poerschke, beratendes Mitglied der SPD im Kulturausschuss.

„Es ist sehr schön zu sehen, wie aktiv ihr mit der Situation umgeht“, lobt Schubert. Zwar sind die Räume des Kulturzentrums seit März geschlossen, aber schon Ende Mai wurde der Biergarten geöffnet. „Am Anfang waren die Besucher noch skeptisch und daher spärlich. Aber mittlerweile laufen die Open-Air-Angebote super. Die Besucher halten sich an die Regeln. So haben sogar die 200 Gäste eines Punk-Konzertes neulich ihre Sitzplätze nicht verlassen“, sagt Rauschenbach. „Das Vertrauen der Besucher, dass hier alle Hygiene-Regeln und Vorsichtsmaßnahmen umgesetzt werden, ist da, es hat sich eine gewisse Normalität eingestellt“, weiß auch Mohrs von eigenen Biergarten-Besuchen zu berichten.

Die Sozialdemokraten informierten sich auch, in wie weit die Corona-Hilfen von Bund und Land in Anspruch genommen wurden. „Die Möglichkeit des Kurzarbeitergeldes war auch für das Team des Hallenbades eine tolle Unterstützung des Bundes bei der Bewältigung dieser Herausforderung“, meint der Bundestagsabgeordnete. Aktuell ist zwei Drittel der Beschäftigten des Hallenbades in Kurzarbeit. Mohrs machte zudem darauf aufmerksam, dass der Bund Fördermittel für coronabedingte Umbaumaßnahmen beispielsweise an der Lüftungsanlage zur Verfügung stellt.

Mitte September soll das Programmkino mit Indoor-Vorstellungen wieder starten – mit 20 statt der sonst üblichen 60 zu besetzenden Sitzplätzen. Ähnlich wird es ab Oktober im Nichtschwimmerbecken sein: Hier werden 80 Stühle mit kleinen Bistro-Tischen als Abstandhalter aufgestellt. Eigentlich passen gut 280 Stühle in den Raum. „Wir wollen wieder Kultur machen, wieder für unsere Besucher da sein“, unterstreicht auch Prokurist Andreas Plate. „Wer uns unterstützen will, sollte unbedingt seine schon gekauften Tickets behalten. Wir versuchen alles Machbare, um die schon gebuchten Veranstaltungen durchzuführen. Und es können auch neue Tickets gekauft werden“, betont Rauschenbach. Deshalb wird ab Montag, 31. August, das Ticket-Büro im Hallenbad jeweils montags von 9 bis 12 Uhr und dienstags von 14 bis 17 Uhr geöffnet.

„Wer, wenn nicht das Hallenbad, als kommunales Kulturzentrum, sollte so wie ihr mit gutem Beispiel voran gehen und Kultur auch in Krisenzeiten unter Einhaltung aller gängigen Auflagen anbieten, um für die Stadt ein Aushängeschild zu sein und, um für die Bevölkerung da zu sein? Das ist euer Auftrag und den setzt ihr hervorragend um“, lobt Schubert abschließend.

Der Biergarten am Hallenbad öffnet donnerstags bis sonntags ab 16 Uhr. Das nächste Konzert mit Johnethen Fuchs findet am Samstag, 29. August, statt.

 

Namen von links nach rechts auf dem Bild: Frank Poerschke, beratendes Mitglied der SPD im Kulturausschuss, Hallenbad-Prokurist Andreas Plate, SPD-Ratsherr Francescantonio Garippo, stellvertretende Kulturausschuss-Vorsitzende Iris Schubert, Dr. Christa Westphal-Schmidt, stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende, SPD-Bundestagsabgeordneter Falko Mohrs, Hallenbad-Geschäftsführer Frank Rauschenbach, SPD-Ratsherr und Bürgermeister Ingolf Viereck.