SPD will Babybesuchsdienst und Spielmobil beibehalten

Falko Mohrs

WOLFSBURG. Der Babybesuchsdienst und das Spielmobil sollen weiterhin bestehen bleiben. Deshalb beantragen die Mitglieder der SPD-Ratsfraktion, diese beiden Einsparvorschläge aus dem Vorschlagspaket der Verwaltung im Bereich Jugend nicht zu übernehmen.

„Der Babybesuchsdienst ist ein wichtiger Baustein in der Präventionsarbeit und der Verhinderung von Kindeswohl-Gefährdungen in Wolfsburg“, erklärt Jugendhilfeausschuss-Vorsitzender Falko Mohrs (Foto). Die errechneten Einsparungen in Höhe von 13.000 Euro hätten perspektivisch gesehen sozial negative Auswirkungen und würden somit auch Folgekosten für die Stadt auslösen, ist sich Mohrs sicher. Diese kurzfristige Sicht auf die Einsparungen in 2020 und 2021 wird somit von Seiten der SPD nicht befürwortet.

Im Rahmen der Spielraumkommission soll insgesamt die Anzahl und das Profil der Spielplätze in Wolfsburg in enger Abstimmung zwischen den Geschäftsbereichen Jugend und Grün sowie den Ratsfraktionen, Ortsräten und Elternvertretern diskutiert werden. „Ein Schwerpunkt sollen dabei auch mobile und somit flexiblere Angebote sein. Hierzu zählt das Spielmobil. Eine Einsparung, die in Höhe von 38.500 Euro angesetzt ist, wird daher nicht befürwortet. Vielmehr soll das Spielmobil neu konzipiert und als Bestandteil der Spielraumkommission gedacht werden“,  sagt Mohrs weiter.

Als Kompensation soll laut SPD die Kündigung der Räume des Kinder- und Jugendbüros in der Schillerstraße und den damit einhergehenden Umzug des Büros in die Räume der Jugendförderung in der Seilerstraße dienen.